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Große Dateien versenden: 5 Wege im Vergleich

06 Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die meisten E-Mail-Anbieter lehnen Anhänge über 20–25 MB ab. Eine Minute 4K-Video, ein Shooting in RAW oder ein Designprojekt mit verknüpften Dateien ist deutlich größer. Wie bekommt man große Dateien also schnell und sicher zum Empfänger?

1. Komprimieren und aufteilen

Ein ZIP-Archiv hilft bei vielen kleinen Dateien, verkleinert bereits komprimierte Videos und Fotos aber kaum. Archive lassen sich aufteilen, doch der Empfänger muss jeden Teil laden und wieder zusammensetzen. Ein Notbehelf, keine Lösung.

2. Cloud-Speicher (Drive, Dropbox, OneDrive)

Praktisch, wenn beide Seiten dasselbe System nutzen. Der Haken: Du lädst in dein eigenes Kontingent, Freigaben sind schnell falsch gesetzt und geteilte Ordner bleiben oft jahrelang offen.

3. Ein Dateitransfer-Dienst

Dienste wie Dropvik sind genau dafür gebaut: Dateien ablegen, Link erhalten, und die Dateien laufen ab, wann du willst. Empfänger brauchen kein Konto und sehen Fotos, Videos und Dokumente vorab. Bricht die Verbindung ab, wird der Upload automatisch fortgesetzt.

4. FTP / SFTP

In Druck und Rundfunk noch verbreitet. Zuverlässig für große, regelmäßige Lieferungen, aber auf beiden Seiten sind Server, Zugangsdaten und ein Client nötig — zu viel Aufwand für eine einmalige Lieferung.

5. USB-Stick oder Kurier

Bei Terabytes unter Zeitdruck kann eine Festplatte immer noch schneller sein als das Internet. Sonst ist es langsam und riskant.

Was passt wann?

  • Einmalige Lieferung an Kunden: ein Transfer-Link mit Ablaufdatum.
  • Vertrauliche Unterlagen: Link mit Passwort oder Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
  • Dateien von anderen einsammeln: ein Datei-Anfrage-Link.
  • Laufende Zusammenarbeit: geteilte Cloud-Ordner.

Tipp: Wenn du dasselbe Projekt wiederholt schickst, lade neue Versionen unter demselben Link hoch. Der Empfänger behält ein Lesezeichen und bekommt immer den aktuellen Stand.

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